Der offizielle Travel Guide in Nordwest-Island


Ortschaft



Bilder album



Museen/Ausstellung



Historische Orte



Naturschönheit



Kirchen



Kunsthandwerk



Bauwerke



Natürliche Schönheit in Nordwest-Island




Natürliche Schönheit in Skagafjordur Klicken Sie hier, fur Hunavatnssyslur


Austurdalur
Drangey
Kotagil
Ketubjörg
Málmey
Merkigil
Mælifellshnjúkur
Tindastóll
Þórðarhöfði




Austurdalur
Austurdalur liegt am weitesten östlich in Skagafjörður. In der Schlucht Jökulsárgil sind nahe der Höfe Merkigil und bei Fögruhlíð Überreste alten Waldbestandes zu finden. Nirgends in Island gibt es andere alte Vegetationsreste, die so hoch über dem Meeresniveau liegen. - Der schwer zu überquerende Fluss Austari-Jökulsá (Östlicher Gletscherfluss) durchzieht das Tal. Beim Hof Skatastaðir wurde eine Treidelfähre benutzt, die heute noch einsetzbar ist. Lange Zeit gab es keine andere Möglichkeit, zum Hof Merkigl zu gelangen, denn der Fluss wurde erst 1951 überbrückt. Ab dem verlassenen Hof Árbær mit seiner kleinen Kirche führt eine eindrucksvolle Wanderstrecke ins Hinterland. Der Hof Austurdalur wurde 1997 aufgegeben, der letzte Bewohner von Merkigil verunglückte tödlich in der Schlucht.

Drangey
Der rund 200 m hohe Tuff-Felsen Drangey liegt ziemlich genau in der Mitte des Fjordes Skagafjörður. Die Insel ist nur an einer Stelle, die den Namen Uppgangur (= Aufstieg) trägt zu erklimmen. Jahrhundertelang diente ihr reiches Vogelleben in den Steilklippen mit den Seevögeleiern den Bewohnern von Skagafjörður als eine Art Vorratskiste - so wichtig war sie, dass sie den Beinamen Milchkuh erhielt. Von 1028 - 31 lebten die Brüder und Gesetzlosen Grettir und Illugi auf Drangey, wie die Saga vom starken Grettir berichtet. Von dort schwamm Grettir an Land, um Feuer zu holen. Viele Legenden ranken sich um Drangey. Im Sommer gibt es Erkundungs- und Abenteuerfahrten dorthin.

Kotagil
Kotagil ist eine gewaltige Schlucht im Tal Norðurárdalur nicht weit vom Hof Fremri - Kot. Die Schlucht ist einfach von der Nationalstraße eins aus zu begehen. In dem Felseinschnitt gibt es Versteinerungen sowie Abdrücke von Baumstämmen zu sehen..

Ketubjörg
Ketubjörg, ein rund 120 m hoher Steilfelsen am Meer auf der Halbinsel Skagi direkt südlich des Hofes Keta, ist eine Vulkanruine oder Teil eines Vulkanschlotes. Reiches Vogelleben entfaltet sich in der Klippe. Die Sage berichtet von Trollen, die dort benheimatet waren, weshalb es früher oft gefährlich war, die Strecke entlang der Steilkünste einzuschlagen.

Málmey
Die Insel im östlichen Skagafjörður heißt Málmey, eine bis 1950 bewohnte und bewirtschaftete Insel. Sie ist länglich und ragt an der höchsten Stelle nicht mehr als 125 m auf. Eyja austan megin á Skagafirði. Die Legende besagt, daß niemand länger als 20 Jahre dort leben soll. Würde gegen dieses ungeschriebe Gesetz verstoßen, verschwände die Hausfrau für immer und ewig. In der Kirche der Insel befand sich einst der erste Leuchtturm Islands. Im Sommer werden Exkursionen nach Málmey durchgeführt..

Mælifellshnjúkur
Der alle benachbarten Erhebungen überragende Berg im Hinterland von Skagafjörður heißt Mælifell und ist 1138 m hoch. Dieser Berg ist eine markante Warte, die von weither gesehen wird, und entsprechend ist die Aussicht vom Gipfel hervorragend. Die Strecke hinauf ist markiert und beginnt an der Straße im Tal Mælifellsdalur.



Tindastóll
Das Massiv Tindastóll bei Sauðárkrókur hieß früher Eilífsfjall (=Ewigkeitsberg) und zieht sich 20 km hin. Es besteht zumeist aus Basalt, in seinem südlichen Teil findet sich auch Rhyolith. Auch um diesen Berg ranken sich viele Sagen. Eine berichtet, daß man auf dem Gipfel in einem Teich namens Wunschteich die raren Wunschsteine finden könne, insbesondere zur Mittsommernacht. Eine andere Legende berichtet von einem Riesen, der den Berg bewohnen und täglich zum Vogelfang nach Drangey rudern würde.

Þórðarhöfði
Eine uralte Vulkanruine nahe bei Hofsós. An einer Seite hat das Kap eine Verbindung zum Land und kann deshalb bequem erwandert werden. Zwischen dem Kap und dem Land liegt die Lagune Höfðavatn. Es wird angenommen, daß Þórðarhöfði, die Inseln Málmey und Drangey sowie der Steilfelsen Ketubjörg auf der Halbinsel Skagi Überreste eines uralten und riesigen Vulkanes sind.


zum Seitenanfang



Hvammstangi Blonduos Skagastrond Saudarkrokur Varmahlid Holar Hofsos