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Ábæjarkirkja,
, kleine Betonkirche im Tal Austurárdalur, entworfen und erbaut vom Staatsarchitekten Guðjón Samúelsson im Jahr 1921. Der Hof Ábær wurde 1941 aufgegeben. Einmal im Jahr, am ersten Wochenende im August, findet in der Kirche ein Gottesdienst statt. Verschiedene Legenden ranken sich um den Ort, deren bekannteste von dem Gespenst Ábæjarskotta handelt.
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Gotteshaus Gröf
in Sléttuhlíð im Besitz des Nationalmuseums. Die heutige Kirche stammt aus dem 17. Jh., wurde 1765 als Kirche aufgegeben und 1953 nach umfangreicher Renovierung wieder geweiht. Frau Ragnheiður Jónsdóttir, deren Konterfei die 5.000-Kronen-Note ziert, lebte lange im Witwenteil der Kirche von Gröf. Die Kirche zählt zu den kleinsten ihrer Art, doch dessenungeachtet ist sie Zeugnis einer speziellen Baukunst, deren Blütezeit heute vergangen ist.
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In Fell
in Sléttuhlíð war bis 1891 ein Pfarrsitz, der danach nach Höfði verlegt wurde. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1881 und enthält ein Altarbild des bekannten Dänen Anker Lund aus dem Jahr 1920. Ansonsten ist der Pfarrhof Fell für seine zauberkundigen Pastoren früherer Jahrhunderte bekannt. Am bekanntesten ist Pastor Hálfdan Narfason, von dem die Legende berichtet, er habe an der Schwarzen Schule (Sorbonne) studiert.
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Glaumbæjarkirkja
Die Kirche von Glaumbær wurde 1926 geweiht; Glaumbær ist Pfarrsitz. Das Altarbild aus dem Jahr 1926 stammt von Zeuthen und zeigt Jesus mit seinen Jüngern.
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Goðdalir
ist der ehemalige Pfarrsitz im Tal Vesturdalur. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1904. Das Altarbild aus dem Jahr 1837 ist ein Holztryptichon und zeigt in der Mitte das Heilige Abendmal; die Altardecke stammt aus dem Jahr 1763. Kelch und Patine sind aus Silber, das genaue Alter ist nicht bekannt. Das Gehöft Goðdalir blickt auf eine lange Geschichte zurück. Früher waren die Täler in Skagafjörður unter dem gemeinsamen Namen Goðdalir bekannt.
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Hofsóskirkja
Die Kirche des Ortes Hofsós wurde am 28. August 1960 geweiht. Sie besteht aus Beton und verfügt über 164 Sitzplätze. Das Taufbecken ist kunstvoll aus einer Basaltsäule geschaffen, die aus der Bucht Staðarbjargarvík bei Hofsós stammt.
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Hóladómkirkja
, der Dom von Hólar, wurde 1763 in schlichtem, würdevollem Rokokkostil errichtet, der nirgends sonst in Island zu finden ist. Als Baumaterial diente roter Sandsteim vom Berg Hólabyrða oberhalb des Domes, der einige Kirchenschätze aus katholischer Zeit (vor 1550) enthält, darunter die Altartafel des Bischofs Jón Arason aus dem Jahr 1530, ein Alabaster-Tryptychon aus Nottingham/England von 1470, Grabsteine und Gräber mehrerer Bischöfe, ein Kruzifix und einen Corpus dei in Lebensgröße, sowie die erste gedruckte Bibel in isländischer Sprache (Guðbrandsbiblía aus dem Jahr 1584), um nur einiges zu nennen.
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Kirche von Knappstaðir
, eine der ältesten Holzkirchen Islands, 1840 geweiht. Ihre Vorgängerin brach beim Erdbeben am 12. Juni 1838 völlig zusammen. In der Kirche befindet sich eine Kanzel aus dem Jahr 1704, ein bemerkenswertes Tryptychon mit einer Abendmahls-Szene. Oberhalb davon hängt ein auf Holz gemaltes Altarbild, offensichtlich sehr alt, mit einer Christusdarstellung. Dieses Bild zierte früher die Kanzel.
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Sauðárkrókskirkja
Die Kirche in Sauðárkrókur wurde 1892 errichtet und am 18. Dez. des gleichen Jahres geweiht. Sie faß 350 Personen. Der Turm wurde 1957-58 renoviert. Gleichzeitig wurde die Kirche mit einem Vorbau versehen. Zu ihrem 100-jährigen Jubiläum wurde das Gebäude gründlich überholt und um gute 3 m nach Westen vergrößert. Am 9. Dez. 1990 wurde sie erneut geweiht. Das Altarbild zeigt den Einzug in Emmaus und stammt vom dänischen Maler Anker Lund.
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Víðimýrarkirkja
, eine der wenigen traditionellen Grassodenkirchen, die noch erhalten sind. Sie wurde 1834 aus Treibholz errichtet. Die Wände sind aus Soden und Stein errichtet, das Dach besteht aus Grassoden, die auf einer Holzunterlage ruhen. Im 19. Jahrhundert wurden fast alle Kirchen des Landes in dieser Bauweise errichtet. Víðimýrakirkja ist eines der besten Beispiele traditioneller isländischer Baukunst. Sie steht unter Denkmalschutz, befindet sich im Besitz des Nationalmuseums und dient als Gemeindekirche ihres Kirchspiels.
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